Diese Ausstellung
zeigt den Sammlungsbereich deutscher Nachkriegstendenzen vorwiegend
aus dem süddeutschen Raum. Etwa vierzig Künstler der Sammlung
sind diesem zuzurechnen, die Kunstgeschichtsschreibung fasst die Namen
von Ackermann bis Zangs unter Rubriken wie Lyrische Abstraktion,
Informel, Tachismus, Stuttgarter
und Karlsruher Schule, Zero und Zen 49.
Den Nukleus in
diesem Bereich und die wesentliche Brücke zu den Vertretern der
Klassischen Moderne um Hölzel vom Beginn des Jahrhunderts bildet
Willi Baumeister. 1946 - 55 hatte Baumeister eine Professur an der Kunstakademie
Stuttgart inne und publizierte 1947 seine wegweisende kunsttheoretische
Schrift Das Unbekannte in der Kunst.
Unsere Ausstellung
schließt mit einem Blick auf die Maler der Karlsruher Schule:
der hoch bedeutsame Lehrer HAP Grieshaber und seine Schüler Horst
Antes, Walter Stöhrer, Dieter Krieg, ergänzt um Positionen,
die mit Stuttgart (Rudolf Schoofs und sein Schüler Herbert Egl),
bzw. mit Karlsruhe (Arthur Stoll als Schüler von Antes) eng verbunden
sind.
Einführung