Die Künstler/innen
im Umfeld einer minimalistischen, reduzierten Ästhetik - von Josef
Albers' Zeit als Lehrer am Bauhaus in den 1920er Jahren bis zu
zeitgenössischen Positionen von Franz Erhard
Walther und Heimo Zobernig bis zu
Andrea Zittel und
Leonor Antunes - haben immer auch an Übertragungen ihrer
strengen künstlerischen Konzeptionen in den angewandten Bereich
gearbeitet.
Die Ausstellung
untersucht das Verhältnis eines minimalistischen Formenvokabulars
im Grenzbereich zur angewandten Kunst. Die vorgestellten Arbeiten können
dabei einen realen wie imaginativen, assoziativen oder spielerischen
Gebrauchswert haben.
Auf das reine Nebeneinanderstellen von Kunst und Design haben wir verzichtet
und stattdessen unseren Fokus auf Künstler/innen unserer Sammlung
gerichtet, die parallel in beiden Bereichen gearbeitet haben. Aspekte
angewandter Kunst sind repräsentiert in den Feldern Architektur,
Graphikdesign, Logos und Branding sowie Möbeldesign.
Der Bogen spannt sich hier von Josef Albers und
Arakawa/Gins zu zeitgenössischen Positionen
wie Andrea Zittel, Heimo Zobernig oder Leonor
Antunes. Pars pro toto ergänzt haben wir die Werke der rund
25 Künstler/innen um Designprodukte von Gerrit
Rietveld, Herbert Krenchel, Charles Eames und Konstantin Grcic.
Wobei diese Übertragungen
einen realen wie einen imaginativen, assoziativen oder spielerischen
Gebrauchswert haben können.
Die Ausstellung möchte, aus der Perspektive der Sammlungsgeschichte
heraus, diese zumeist getrennt präsentierten und beurteilten Entwicklungen
in einen Dialog bringen.
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