Die Daimler AG
hat 1999 den Mercedes-Benz Award for South African Art and Culture ins
Leben gerufen und damit einen der bis heute bedeutendsten Kulturpreise
des Landes begründet. Zielsetzung ist es dabei, die Kultur des
Landes als Spiegel seiner gesellschaftlichen und politischen Entwicklung
und Reife zu würdigen und zu fördern. Der Award ermöglicht
jungen südafrikanischen Kulturschaffenden einen ersten Auftritt
im internationalen Kontext sowie große Präsentationen im
eigenen Land. Der Preis wird jährlich in einer anderen Sparte vergeben,
seit 2000 waren dies: Kunst, Jazz, Skulptur, Choreographie, Fotografie,
Poesie, Architektur, Kunst im öffentlichen Raum, Fashion Design.
Awards zu in den Bereichen Produktdesign und Installation sollen evtl.
ab 2011 folgen.
Insgesamt rund 100 Nominierte waren bislang in das Auswahlverfahren
einbezogen. Sie sind heute als wichtige Repräsentanten in den diversen
Sparten südafrikanischer Kunst und Kultur im ersten Jahrzehnt des
21. Jahrhunderts anerkannt.

Preisverleihung
2003 im Museum Africa, Johannesburg
In allen Sparten
wurde jeweils im ersten Schritt ein Vorauswahlgremium mit jeweils 10
Vertretern des Fachgebiets zusammengerufen, welche die sozialen und
kulturellen Facetten Südafrikas repräsentieren. Dieses Gremium
bestimmte die jeweils 8 bis 10 Nominierten (wenn es Doppelungen in der
Nennung gab, reduzierte sich die Zahl). Im nächsten Schritt wurde
eine öffentliche Präsentation eingerichtet, eine sowohl lokal
wie international besetzte, zweite Jury ermittelte den Preisträger.
In allen Sparten konnte so bestens vernetzt und auf höchstem Niveau
gearbeitet werden. Der Künstler oder die Künstlerin müssen
ihren Wohnsitz in Südafrika haben, sie beschäftigen sich hauptsächlich
mit künstlerischer Arbeit und innovativen Konzepten. Es können
sowohl einzelne Künstler als auch Gruppen, Institutionen im kulturellen
Bereich sowie künstlerische Projekte ausgezeichnet werden.

Kay Hassan in seinem Atelier